Brünnen-Nord Baufeld 10
LENZ
|
Projektwettbewerb |
2006 |
Gegenüber der ausgreifenden Gestik des West-Side-Zentrums definiert ein zentrierter Stadtblock den Übergang von der Erlebniswelt zum urbanen Stadtgeviert. Durch die Ausnutzung der maximalen Gebäudehöhe und die gebrochene Eckausbildung erfährt der Blockrandtyp eine der städtebaulichen Schlüsselposition zwischen Gilberte-de-Gourgenay-Platz und Grünraum Brünnen entsprechende Steigerung zum Objekthaften.
Der konzeptionelle Ausgangspunkt für die Entwicklung einer spezifischen Wohnungstypologie besteht in der Gegenüberstellung zweier sich bedingender Raummodelle - einem zweigeschossigen Aussenraum und einem durch diesen direkt belichteten, in Gebäudemitte liegenden Hallenraum.
Als transformierte Elemente klassisch-gediegener Wohnformen verleihen sie den Wohneinheiten eine hohe, atmosphärische Wertigkeit und mit der Wahrnehmung der gedehnten Dimension in Länge wie Höhe einen sehr grosszügigen, räumlichen Ausdruck.
